Wie­ner Blut – das ist Wie­ner Charme, Melo­dien­rausch und eine Pri­se amou­rö­ser Tur­bu­lenz in drei Akten! Als „komi­sche Ope­ret­te” prä­sen­tiert die­ses musi­ka­li­sche Klein­od den unver­wech­sel­ba­ren Stil des Wal­zer­kö­nigs Johann Strauss (Sohn), kunst­voll zusam­men­ge­fügt vom gewief­ten Kapell­meis­ter Adolf Mül­ler Juni­or. Das Libret­to ver­fass­ten Vic­tor Léon und Leo Stein.

Zwar war der betag­te Strauss gesund­heit­lich nicht mehr imstan­de, ein neu­es Büh­nen­werk zu kom­po­nie­ren, doch nach eini­gem Drän­gen ließ er sich über­zeu­gen: Mül­ler Jr. ver­wob über 30 Wer­ke des Meis­ters – dar­un­ter unsterb­li­che Wal­zer wie „Wie­ner Blut” und „Mor­gen­blät­ter”, sowie die Pol­ka schnell „Leich­tes Blut” – zu einem köst­li­chen Pot­pour­ri der Lebensfreude.

Die Hand­lung? Ganz wie es sich gehört: ein Feu­er­werk der Gefüh­le rund um den char­man­ten Gra­fen Zed­lau, der sich zur Zeit des Wie­ner Kon­gres­ses in ein Netz aus Ver­wechs­lun­gen und Affä­ren ver­strickt. Doch kei­ne Sor­ge – wie es sich für eine Ope­ret­te gehört, winkt am Ende das Hap­py End, mit Paa­ren, die sich wie­der­fin­den und Her­zen, die im Drei­vier­tel­takt schlagen.

Nach der eher zurück­hal­ten­den Pre­mie­re 1899 ent­wi­ckel­te sich „Wie­ner Blut” ab der Neu­be­ar­bei­tung 1905 zum ech­ten Publi­kums­ma­gne­ten – ein welt­wei­ter Sie­ges­zug, der bis heu­te anhält. Und nun, end­lich, dür­fen wir den gefei­er­ten Maes­tro der Wie­ner Wal­zer­se­lig­keit auf Schloss Tabor will­kom­men hei­ßen – ein musi­ka­li­scher Hoch­ge­nuss, den sich nie­mand ent­ge­hen las­sen sollte!

Ter­mi­ne:

  • Mitt­woch, 5. August 2026, 20.00 Uhr – PREMIERE
  • Don­ners­tag, 6. August 2026, 20.00 Uhr
  • Frei­tag, 7. August 2026, 20.00 Uhr
  • Sams­tag, 8. August 2026, 20.00 Uhr
  • Sonn­tag, 9. August 2026, 20.00 Uhr
  • Diens­tag, 11. August 2026, 20.00 Uhr
  • Mitt­woch, 12. August 2026, 20.00 Uhr
  • Don­ners­tag, 13. August 2026, 20.00 Uhr
  • Frei­tag, 14. August 2026, 20.00 Uhr
  • Sams­tag, 15. August 2026, 20.00 Uhr
  • Sonn­tag, 16. August 2026, 20.00 Uhr

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Text und Bil­der: www​.schloss​ta​bor​.at