Mit­ar­bei­ter des Jugend­zen­trums (JUZ) und der Stadt­bü­che­rei orga­ni­sie­ren für orts­an­säs­si­ge Kin­der und Jugend­li­che ein all­jähr­li­ches Som­mer­pro­gramm. An sie­ben Mitt­wo­chen, von jeweils von 9:00 bis 13:00 Uhr fan­den die­se abwechs­lungs­rei­chen Tage statt.

8. Juli: Paper Pla­nes & Thun­der­birds – zu Besuch beim Modell­flie­ger­club UMFC: auf dem Gelän­de des Modell­flie­ger­club gab es reich­lich zu sehen und zu tun: es gab eine Flug­show, wobei den Teil­neh­me­rIn­nen tol­le Stunts gezeigt wur­den. Die Mit­glie­der des Ver­eins fal­te­ten mit den Kin­dern Papier­flie­ger, was der älte­ren sowohl als auch der jün­ge­ren Genera­ti­on irr­sin­nig viel Spaß mach­te. Im Club­haus wur­de ein Flug­si­mu­la­tor auf­ge­baut, der ein gro­ßes High­light der Kin­der war. Zum Abschluss gab es einen Papier­flug­wett­be­werb mit Sie­ger­eh­rung – natür­lich waren alle Kin­der Gewin­ner! Dar­über hin­aus spon­ser­te der Modell­flie­ger­club sogar köst­li­che Pizzen.

15. Juli: Ein FAIR­füh­re­ri­scher Tag: bei Ange­li­ka Dax und ihrem lie­ben Welt­­la­­den-Team fühl­ten wir uns gut auf­ge­ho­ben: sie orga­ni­sier­ten einen Trom­mel­work­shop, bei dem die Junio­ren kräf­tig Wir­bel schlu­gen. Die mutigs­ten Kin­der erklom­men mit Wil­li Brun­ner den Kirch­turm sag­ten den Fle­der­mäu­sen „Hal­lo“. Zur Erfri­schung gin­gen die Mädls und Bur­schen mit Joa­chim Taj­mel in den Grie­sel­bach und unter­such­ten die­sen auf sei­ne Was­ser­be­woh­ner. In der Arche wur­de unter­des flei­ßig gekocht, wobei die Kin­der emsig mit­hal­fen und ein köst­li­ches Mit­tag­essen zauberten.

22. Juli: Feu­er­wehr, Ret­tung und Poli­zei: Mar­tin Scho­ber samt net­tem Team (Feu­er­wehr), Patrik Weber mit sei­nen freund­li­chen Kol­le­gen (Ret­tung) und Andrea Lang mit ihrer sym­pa­thi­schen Arbeits­kol­le­gin (Poli­zei) zeig­ten uns ihre Dienst­fahr­zeu­ge. Die Mäd­chen und Jungs durf­ten eine schuss­si­che­re Wes­te anle­gen. Bei der Ret­tung wur­den inter­es­sier­ten Kin­dern Ver­bän­de ange­legt und sie konn­ten sich auf Tra­gen abtrans­por­tie­ren las­sen. Bei der Feu­er­wehr durf­ten die Mädls und Bur­schen Schläu­che anschlie­ßen und schwin­del­freie Per­so­nen fuh­ren sogar mit dem Kran mit. GER­NOT Gast­haus zum Hof spon­ser­te lecke­re Schnit­zel­sem­meln für die Teil­neh­me­rIn­nen. Zum süßen Abschied gab es für die Kin­der Eis­creme von der Feuerwehr.

29. Juli: Frei­bad Jen­ners­dorf – Was­ser­ret­tung: 30 bade­be­geis­ter­te Kin­der stürm­ten an die­sem Tag das Erleb­nis­bad. Die Öster­rei­chi­sche Was­ser­ret­tung mit Horst Lan­ger und sei­nem enga­gier­ten Team erklär­ten uns die Bade­re­geln und danach ging es ins erfri­schen­de Nass. Dort wur­den Tauch­spie­le gemacht und die Kin­der tob­ten sich bei den Rut­schen, dem Stru­del­be­cken und den Spring­tür­men so rich­tig aus. An die­sem sehr hei­ßen Tag waren die jun­gen Bade­ni­xen und Was­ser­män­ner kaum aus dem Was­ser zu brin­gen. Das Mit­tag­essen an die­sem Som­mer­tag über­nahm net­ter­wei­se die Stadt­ge­mein­de Jennersdorf.

5. August: Ten­nis – UTC Jen­ners­dorf: lei­der muss­te unser all­jähr­li­cher Besuch bei Jür­gen Gum­hold und sei­nen lie­ben Ten­nis­kol­le­gen auf­grund der extre­men Hit­ze (bis zu 41 Grad Cel­si­us) abge­sagt wer­den. Sicher­heit geht natür­lich vor, aber ein Ter­min für nächs­tes Jahr ist schon in Planung.

12. August: UFC Jen­ners­dorf Fuß­ball und UESV Jen­ners­dorf Stock­schüt­zen: Bewe­gungs­hung­ri­ge Kin­der kamen an die­sem Tag voll auf ihre Kos­ten. Nach­wuchs­ko­or­di­na­tor und Trai­ner Hel­mut Pun­ti­gam sorg­te mit Ball­spie­len und natür­lich einem Match für das rich­tig gro­ße Fuß­­ball-Fee­­ling. Die Mäd­chen­mann­schaft konn­te die­ses Mal den Sieg errin­gen! Adolf Dax, Heinz Gum­hold und Andre­as Schmidt vom Uni­on Eis­schüt­zen­ver­ein Jen­ners­dorf erklär­ten den Kin­dern mit einer Engels­ge­duld und viel Freu­de die Grund­la­gen des Spiels. Mit Feu­er­ei­fer ver­such­ten die Mädls und Jungs die Dau­be zu errei­chen. Kari­na Zot­ter, Gast­haus zum Brein­wirt ver­sorg­te die hung­ri­gen Teil­neh­mer mit kna­cki­gen Frank­fur­ter Würstl.

19. August: Home­ma­de – zu Besuch in der Dro­ge­rie und Stadt­apo­the­ke zum Sal­va­tor: Susan­ne Mihel­lyes begrüß­te uns in ihrem Reich. Die Kin­der wur­den in Grup­pen ein­ge­teilt und sie durf­ten fol­gen­de Sachen sel­ber rüh­ren, mixen und ver­men­gen: Leich­­ter-ler­­nen-Roll-ons, Haut­cre­men, Som­mer­tees, Gesichts­mas­ken und Bade­sal­ze. Die­se konn­ten sie alle mit nach Hau­se neh­men. Sie wur­den im Kos­me­tik­stu­dio geschminkt, lie­ßen sich die Gesichts­mas­ke auf­tra­gen und die Nägel anstrei­chen. Olfak­to­risch wur­de den Kin­dern ein Kräu­­ter-Duf­t­­quiz gebo­ten, wobei sich die jun­gen Nasen erfreu­ten. Über die lecke­re Jau­se mit fri­schem Gemü­se, Obst, Auf­strich­bro­ten, Muf­fins und köst­li­chem Kuchen freu­ten sich die Teil­neh­me­rIn­nen sehr. Zum Abschluss bekam jedes Mäd­chen und jeder Bub ein Apo­­the­­ken-Sackerl mit vie­len Über­ra­schun­gen geschenkt.

Da für die­se som­mer­li­chen High­lights kei­ne Kos­ten für Eltern anfal­len, wären sie in die­sem Aus­maß nicht ohne Spon­so­ren durch­führ­bar. Daher bedan­ken wir uns auch ganz herz­lich bei der Fir­ma Kas­t­ner Ser­vice GesmbH, die uns an allen Mitt­wo­chen mit einer erfri­schen­den Geträn­­ke- und Obst­jau­se versorgte.

Eben­falls DAN­KE an alle Betrie­be, Fir­men und Ver­ei­ne, die uns zu sich ein­lu­den und den Kin­dern und Jugend­li­chen eine fan­tas­ti­sche Zeit ermög­lich­ten. Last but not least: Auch bei der Stadt­ge­mein­de Jen­ners­dorf wol­len wir uns aufs herz­lichs­te für die Unter­stüt­zung bedanken!

Zur Infor­ma­ti­on für den Cool Sum­mer im nächs­ten Jahr:

Der Cool Sum­mer war, wie schon in den Jah­ren zuvor, inner­halb weni­ger Tage rest­los aus­ge­bucht. All jene Kin­der, die an den Mitt­wo­chen bei der Feri­en­be­treu­ung der Stadt­ge­mein­de Jen­ners­dorf ange­mel­det sind, gehen fix mit. Soll­ten danach noch Plät­ze frei sein, kön­nen sich inter­es­sier­te Mäd­chen und Jun­gen anmel­den. Die Anmel­dun­gen neh­men die Mit­ar­bei­ter der Stadt­bü­che­rei Jen­ners­dorf nach dem Prin­zip „First come, first ser­ve“ ger­ne entgegen.

Text und Bil­der: Michae­la Bacher