Information der Abteilung 6 – Veterinärdirektion und Tierschutz über die Afrikanische Schweinepest

30.04.2018

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hoch ansteckende Tierseuche der Wild- und Hausschweine. Für den Menschen ist die Afrikanische Schweinepest ungefährlich. Reisende, die aus Gebieten mit Afrikanischer Schweinepest kommen, können die Krankheit aber übertragen.

Es wird darauf hingewiesen, dass ALLE Halter von Schweinen, unabhängig ob es sich um eine Hobbyhaltung oder eine Haltung zu Erwerbszwecken handelt, verpflichtet sind die Schweinehaltung innerhalb von 7 Tagen nach Beginn der Haltung zu melden (§ 4 Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung 2009, BGBl. II 2011/35 idgF). Für Neueinsteiger in die Nutztierhaltung ist auch ein Sachkundekurs gemäß Tierschutzgesetz erforderlich. Nähere Informationen dazu gibt es im  Bezirksreferat der Landwirtschaftskammer. Für Freilandhaltungen von Schweinen (dazu zählen auch Wildschweingatter zur Fleischerzeugung oder Schau- und Zuchtgatter) gibt es seit Jahresbeginn eine Genehmigungspflicht durch die Bezirksverwaltungsbehörde.

Es wird darauf hingewiesen, dass in Anbetracht der großen Seuchengefahr die Einhaltung der gesetzlichen Meldebestimmungen verstärkt behördlich kontrolliert werden.

Ein Informationsplakat zur Schweinepest können Sie hier downloaden:

 

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